NPD am 11.09. in Aschaffenburg

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Seit August ist die NPD mit ihrem Wahlkampf- und Werbe-LKW, den sie selbst als ihr „Flaggschiff“ bezeichnet, unterwegs in Deutschland. Fast täglich versuchen die Faschist*innen aus den Reihen der NPD auf Marktplätzen und in Innenstädten Kundgebung abzuhalten und ihre braune Hetze zu verbreiten.
Bisher jedoch nur mit mäßigem Erfolg, meistens erlitten sie dabei, aufgrund von Gegenprotesten, mit ihrem „Flaggschiff“ Schiffbruch. Ein Bericht auf linksunten.indymedia gibt an, dass die NPD am Mittwoch um 13 Uhr auf dem Schlossplatz in Aschaffenburg Halt machen will.
In anderen Medien ist bisher noch nichts zu finden. Die NPD gibt nur äußert spärlich und kurzfristig Informationen nach draußen. Sie hoffen so, dass Gegenproteste ausbleiben und Antifaschist*innen keine Zeit bleibt, um Gegenaktionen vorzubereiten.
Bisher aber waren die auf indymedia veröffentlichten Termine korrekt. Das heißt, wir müssen aktuell davon ausgehen, dass die NPD tatsächlich kommt.
Wir sind gespannt wie sich die Statoberen verhalten werden. In einigen Städten gab es von offizieller Seite einige bemerkenswerte Aktionen. So hat die Stadt Hanau nicht nur NPD-Plakate mit rassistischen Inhalten abhängen lassen, sondern eine ebenfalls für diesen Mittwoch angekündigte Kundgebung in Hanau verboten. In Neu-Ulm wurde kurzer Hand eine Leistungsschau des Bauhofs organisiert mit dem Ziel es der NPD so schwer als möglich zu machen.

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Doch wir sollten uns nicht darauf verlassen, dass andere sich des Problems annehmen. Antifaschimus lebt von Eigeninitiative!
Wir rufen daher alle dazu auf sich auf dem Laufenden zu halten, Bekannte und Freund*innen zu informieren und im Fall der Fälle vor Ort präsent zu sein. Die NPD setzt bundesweit voll und ganz auf die rassistische Karte um Wähler*innen zu mobilisieren. Wir sagen:
Keine Bühnen, Plätze und Straßen für das rassistische Nazipack! Protest war, ist und bleibt eine Notwendigkeit.