Aschaffenburg

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Wahlergebnisse der NPD und anderer rechter Parteien

Ein Überblick über die Wahlergebnisse rechter Parteien bei den Landtagswahlen in Bayern und den Bundestagswahlen

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Nochmal NPD...

Vergangen Samstag versuchte die NPD nochmal groß aufzufahren. Mit einem Infostand in der Herstallstraße sollte wohl die Schmach vom Mittwoch wett gemacht werden. Über 30 Gegenprotestler fanden sich im Laufe des Mittags ein, um die rassistische Propaganda nicht unkommentiert zu lassen. Die etablierten Parteien, welche sich 3 Tage zuvor noch besonders eindrucksvoll gegen die NPD stark machten, zeigten keine Reaktion und so reihte sich die NPD neben den Infoständen von CSU, SPD, FDP, Grüne etc. ein. Die Grünen reichten Sigrid Schüßler sogar ein paar Sonnenblumen, welche diese triumphal am NPD-Stand drapierte. Dass "Aschaffenburg ist bunt" eine hohle und inszenierte Imagekampagne ist, war ja klar - dass deren ProtagonistInnen aber eine solche Bankrotterklärung abgeben, hätten wir nicht erwartet.
Die NPD hatte über 20 Anhänger mobilisiert, welche sich in Trupps durch die Innenstadt bewegten, AntifaschistInnen bedrohten und teils offen ihre Bewaffnung präsentierten. Koordiniert wurde das Schauspiel von Falko Schüßler, der seine Untergebenen beim Abmarsch in 3er-Formation und von der Polizei eskortiert die Herstallstraße herunterführte. Interesse am Infostand der NPD selbst war trotz belebter Fußgängerzone wenig, nur eine handvoll Menschen tat sich den Schwachsinn an. Am Verteilen von Flugblättern wurden die Nazis weitgehend gehindert.
Wir veröffentlichen die nächsten Tage einen ausführlicheren Artikel zu den Ereignissen der letzten Woche.
Auf linksunten.indymedia ist noch ein Artikel - mit Fotos der anwesenden Nazis - zur NPD-Kundgebung am 11.09. erschienen.

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Nix zu holen für die NPD

An die 400 Menschen machen die NPD-Kundgebung zum Desaster (Ticker vom Main Echo). Abgeschottet von jeder Öffentlichkeit auf einem kleinen Platz ging jede Aussenwirkung im Lärm der Gegendemonstranten unter. Es flogen Farbbeutel und Eier auf die Spizenkandidatin der bayerischen NPD, Sigrid Schüßler.

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Den Nazis auf die Pelle rücken!

13 Uhr: NPD-Kundgebung auf dem Karlsplatz
13 Uhr: Gegenkundgebung "Aschaffenburg ist bunt" am Stiftsplatz
24/7: Antifaschistische Aktion

Nun ist es offiziell: Die NPD wird morgen im Rahmen ihrer Deutschlandtour eine Kundgebung in Aschaffenburg abhalten. In einer heute veröffentlichten Stellungnahme aus dem Rathaus ist zu erfahren, dass diese nicht am Schlossplatz, sondern am Karlsplatz stattfinden wird. Erfreuflich direkt formuliert die Stadtverwaltung: "Alle Menschen, die ihren Protest gegen die NPD-Kundgebung zum Ausdruck bringen wollen, möchte die Stadt in diesem Wunsch bestärken."
Oben drauf wurde kurze Zeit später über das Facebook-Profil des Oberbürgermeisters zu einer Kundgebung "Aschaffenburg ist bunt" eingeladen. Die Kundgebung findet morgen ab 13 Uhr am Stiftsplatz statt. Wir begrüßen diese Kundgebung, welche sich nahe derer der NPD befindet, doch eine Sichtweite ist leider nicht gegeben. Wir denken aber das es richtig und legitim ist, den Protest an Ort und Stelle zu tragen wo er hingehört. Und das ist der Kundgebungsort der Nazis!
Dass dies möglich ist, zeigte sich u.a. zuletzt in Regensburg. Dort konnten die Nazis durch die Proteste komplett abgeschirmt werden. Ihre umringte Kundgebung konnte keinerlei Außenwirkung entfalten. Das sollte Morgen das Ziel antifaschistischer Proteste sein.

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Haltet euch also nicht lange mit der Kundgebung am Stiftsplatz auf, sondern rückt den Nazis auf die Pelle!

Die NPD plant nach Aschaffenburg eine weitere Kundgebung gegen 15 Uhr in Hanau abzuhalten. Aktuell ist diese Kundgebung noch verboten. Sollte das Verbot gekippt werden, besteht die Möglichkeit mit der Bahn von Aschaffenburg aus dort hin zu fahren, um die Leute zu unterstützen. Dort macht ein Bündnis mit dem charmanten Namen Hanau hasst Nazis mobil.

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NPD am 11.09. in Aschaffenburg

Aktueller Stand:
13 Uhr NPD-Kundgebung auf dem Karlsplatz

13 Uhr Gegenkundgebung "Aschaffenburg ist bunt" am Stiftsplatz

Seit August ist die NPD mit ihrem Wahlkampf- und Werbe-LKW, den sie selbst als ihr „Flaggschiff“ bezeichnet, unterwegs in Deutschland. Fast täglich versuchen die Faschist*innen aus den Reihen der NPD auf Marktplätzen und in Innenstädten Kundgebung abzuhalten und ihre braune Hetze zu verbreiten.
Bisher jedoch nur mit mäßigem Erfolg, meistens erlitten sie dabei, aufgrund von Gegenprotesten, mit ihrem „Flaggschiff“ Schiffbruch. Ein Bericht auf linksunten.indymedia gibt an, dass die NPD am Mittwoch um 13 Uhr auf dem Schlossplatz in Aschaffenburg Halt machen will.
In anderen Medien ist bisher noch nichts zu finden. Die NPD gibt nur äußert spärlich und kurzfristig Informationen nach draußen. Sie hoffen so, dass Gegenproteste ausbleiben und Antifaschist*innen keine Zeit bleibt, um Gegenaktionen vorzubereiten.
Bisher aber waren die auf indymedia veröffentlichten Termine korrekt. Das heißt, wir müssen aktuell davon ausgehen, dass die NPD tatsächlich kommt.
Wir sind gespannt wie sich die Statoberen verhalten werden. In einigen Städten gab es von offizieller Seite einige bemerkenswerte Aktionen. So hat die Stadt Hanau nicht nur NPD-Plakate mit rassistischen Inhalten abhängen lassen, sondern eine ebenfalls für diesen Mittwoch angekündigte Kundgebung in Hanau verboten. In Neu-Ulm wurde kurzer Hand eine Leistungsschau des Bauhofs organisiert mit dem Ziel es der NPD so schwer als möglich zu machen.

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Doch wir sollten uns nicht darauf verlassen, dass andere sich des Problems annehmen. Antifaschimus lebt von Eigeninitiative!
Wir rufen daher alle dazu auf sich auf dem Laufenden zu halten, Bekannte und Freund*innen zu informieren und im Fall der Fälle vor Ort präsent zu sein. Die NPD setzt bundesweit voll und ganz auf die rassistische Karte um Wähler*innen zu mobilisieren. Wir sagen:
Keine Bühnen, Plätze und Straßen für das rassistische Nazipack! Protest war, ist und bleibt eine Notwendigkeit.

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Unterfranken: Keine Unterstützung für die NPD (Update)

"Aus Aschaffenburg […] wurden am Wochenende außerordentlich achtbare Ergebnisse gemeldet.“

Seit vergangenem Freitag wissen wir endlich, was die NPD-Bayern in ihrer Pressemitteilung vom 08.04.2013 damit meinte. Die Ergebnisse sind so achtbar schlecht, dass sie u.a. für Unterfranken keine Zulassung zur Landtagswahl bekommen hat, da die nötigen Unterstützterunterschriften nicht in ausreichender Zahl eingesammelt werden konnten.
Update: Nun droht der Partei auch noch ein Verfahren wegen Urkundenfälschung - nach Angaben des Main Echo wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die NPD gibt sich unbeirrt und kündigt eine Bayernweite Wahlkampftour von 15. - 19. Juli an.

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Solidarität mit den hungerstreikenden Geflüchteten in München

Nachfolgender Text (leicht überarbeitet) wurde vergangen Freitag und Samstag von uns mehr als 500 mal in Aschaffenburg verteilt. Auch tauchten verschiedene Solidaritätstransparente an Landing, Stadthalle und City-Galerie auf.

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1. Mai 2013: NPD in Hanau statt Frankfurt

Die NPD-Anhänger_innen hingegen hatten sich morgens in Kahl am Main (bei Aschaffenburg, Bayern) getroffen, um mit der Bahn zu ihrem Kundgebungsort zu fahren. In Hanau war die Reise jedoch zu Ende. Es war unmöglich, nach Frankfurt zu kommen. Neben Knebel und Pastörs befanden sich auch Arne Schimmer (NPD-Abgeordneter im Sächsischen Landtag), die Vorsitzende der NPD-Frauenorganisation Ring Nationaler Frauen, Sigrid Schüßler, und der JN-Bundesvorsitzende Andy Knape in der Gruppe. Außer der hessischen NPD und JN waren auch NPD-Anhänger_innen aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, NRW und dem Saarland vertreten.

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Nazistrukturen: Rechte Musikszene am bayerischen Untermain

Ein Überblick über Erscheinungsformen der Neonazi-Musikszene im Raum Aschaffenburg/Miltenberg.

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Popcorn statt Nazis

Der BR berichtet von Ereignissen rund um die Filmvorführung von "Blut muss fließen - Undercover unter Nazis" am vergangenen Mittwoch, 20.02.2013. Der Film wurde bereits Vormittags im Schulzentrum Hösbach verschiedenen Schulklassen gezeigt. Während Schüler auf dem Weg zur Vorführung waren, wurden sie von 3 männlichen Personen angesprochen. Diese versuchten, Exemplare der NPD Schulhof-CD zu verteilen.

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